Religionsunterricht und Schulseelsorge während der Coronakrise

In Baden-Württemberg wird ab dem 4. Mai 2020 der Unterricht an den Schulen wieder schrittweise aufgenommen. Auch weiterhin werden viele Schülerinnen und Schüler über Fernlernangebote online bzw. über von Lehrkräften zusammengestellte Arbeitspakete unterrichtet werden.

Aktuelle Informationen des Kultusministeriums erhalten Sie hier: https://km-bw.de/,Lde/Startseite

Kirchliche Nachrichten zu diesem Thema finden Sie hier:
Brief von Frau Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr an die Religionslehrer/innen vom 31. März 2020 (PDF) 
Brief von Frau Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr an die Religionslehrer/innen in der Religionslehrerzeitschrift "Notizblock" vom 20. März 2020 (PDF)
Homepage der Diözese Rottenburg-Stuttgart  https://www.drs.de/dossiers/corona.html

Religionslehrer/innen und Schulseelsorger/innen sind dabei, neue Wege und Formen des Kontaktes mit Schüler/innen, Eltern und Erziehungsberechtigen sowie mit dem Kollegium kreativ zu entwickeln.

Offene Portale und Angebote für den Religionsunterricht zuhause finden Sie hier

Ideen und Initiativen der Schulseelsorge befinden sich hier
  
Wir wünschen Ihnen, dass Sie zuversichtlich und gesund durch diese Zeit kommen!

 

Verleihung der Missio canonica

Bischof Dr. Gebhard Fürst wird in diesem Jahr 180Lehrerinnen und Lehrern die Missio canonica zur Erteilung von Katholischem Religionsunterricht verleihen. Aufgrund der durch SARS-CoV-2  notwendig gewordenen Teilnehmerbeschränkungen für die Gottesdienste wird Bischof Dr. Gebhard Fürst die Urkunden erst im nächsten Jahr, am

Sonntag, 11. Juli 2021, 10:00 Uhr
in der Kirche St. Maria, Hinter dem Schloß 17, 71254 Ditzingen

im Rahmen eines Gottesdienstes überreichen.

Weihbischof Dr. Gerhard Schneider überreicht die Urkunden im Rahmen eines Gottesdienstes am

Samstag, 17. Juli 2021, 17:00 Uhr
in der Basilika St. Martin, Kirchplatz 2, 88250 Weingarten

Mit der Verleihung der Missio canonica drückt der Bischof seine Verbundenheit und Solidarität mit den Religionslehrerinnen und Religionslehrern aus und beauftragt sie zur Erteilung von katholischem Religionsunterricht in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart erteilen derzeit 5423 Männer und Frauen katholischen Religionsunterricht; davon stehen 4544 im staatlichen und privaten Schuldienst sowie 879 im Kirchendienst.

 

 

Ausleihe von Medien an den Religionspädagogischen Instituten (RPI) ab dem 5. Mai 2020 wieder möglich

Ab dem 5. Mai 2020 können an den Religionspädagogischen Instituten (RPI) wieder Medien ausgeliehen werden. Fortbildungen, Werkstätten und Veranstaltungen an den RPI sind weiterhin leider nicht möglich.

Die Möglichkeit zur Ausleihe von Medien ist ein erster Schritt, der jedoch noch keine Normalität bedeutet. Unsere Religionspädagogischen Institute, die normalerweise auch ein Raum der Begegnung sind, können in nächster Zeit leider nur reine Ausleihstätten sein. Um eine zügige Bereitstellung und Ausleihe von Medien für alle RPI-Besucher/innen zu ermöglichen, werden die Besucher/innen gebeten, die Möglichkeit der Recherche, Auswahl und Notierung von Medien über den Online-Katalog sowie die Möglichkeit der Telefonberatung zu nutzen. Bitte beachten Sie die an dem jeweiligen RPI getroffenen Sicherheitsvorkehrungen.

Ausleihe von Medien an den Religionspädagogischen Arbeitsstellen (RPA)

Die Räumlichkeiten der Religionspädagogischen Arbeitsstellen (RPA) bleiben geschlossen. Medien können jedoch während der Öffnungszeiten des RPA telefonisch vorbestellt und am Eingang des RPA abgeholt bzw. zurückgegeben werden. Bitte beachten Sie die an dem jeweiligen RPA getroffenen Sicherheitsvorkehrungen.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen.

 

didacta wird auf 2021 verschoben

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Bildungsmesse didacta in Stuttgart in diesem Jahr nicht stattfinden.

Die nächste didacta findet vom 23. bis 27. März 2021 in Stuttgart statt.

 

Schüler-Wettbewerb Christentum und Kultur

Bischof Fürst ehrt Gewinner

Preisverleihung im ökumenischen Wettbewerb für die gymnasiale Oberstufe: 48 Arbeiten wurden eingereicht, zehn wurden ausgezeichnet.

Die evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg zeichneten am Mittwoch, 22. Januar 2020 zum 17. Mal die Preisträgerinnen und Preisträger des landesweiten Schülerwettbewerbs „Christentum und Kultur“ aus.

Der erste Preis ging an Anna Adler vom Gymnasium Hechingen. Unter dem Titel „Mensch 4.0: ein faustischer Homo Deus?“ verglich sie in ihrer Arbeit das Streben des heutigen Menschen nach Allwissen und Allmacht in der digitalen Welt mit dem goethianischen Doktor Faustus. Die schriftliche Ausarbeitung, die auch durch ihre sprachliche Reife für sich allein schon überzeugte, wurde von ihr um einen Film ergänzt, der nochmals die Thematik des Menschen, der ständig über sich hinauswächst, bildlich in Szene setzte und musikalisch eindrucksvoll untermalte.

Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, verwies bei der Preisverleihung darauf, dass der postmoderne Mensch des 21. Jahrhundert bereits viel von dem aufgegriffen habe, wovon Goethe sich anhand der Figur des Heinrich Faust nur eine Fiktion machte.

Nur mit Hilfe der Technik solle die Biologie des Menschen optimiert oder überwunden werden, gab er zu bedenken. „Medizinischer Fortschritt, der Krankheit heilt, Menschen gesund macht und ihnen ermöglicht, am Leben teilzunehmen, ist ein großer Segen. Kritisch ist der technische Fortschritt allerdings dort, wo er Entwicklungen befördert, die das Menschsein mit seiner Leiblichkeit, Verwundbarkeit und seiner Singularität strategisch abzuschaffen versuchen, und daraus ökonomischen Nutzen zieht.“

An die Preisträger gewandt sagte der Bischof: „Ethische Abwägungen werden oft als hinderlich eingestuft und der freie Markt würde oft gerne auf sie verzichten. Für die langfristige Durchsetzungskraft einer technischen Innovation braucht es jedoch die ethische Urteilsbildung des Menschen“.

Staatssekretär Volker Schebesta vom Ministerium für Kultur, Jugend und Sport, sagte in einem Grußwort: „Ich halte es für wichtig, unseren Schülerinnen und Schülern durch Projekte dieser Art das nötige Werkzeug des kritischen Hinterfragens an die Hand zu geben und damit einen Beitrag zur schulischen Demokratiebildung zu leisten und zu Toleranz und Akzeptanz innerhalb der Demokratie beizutragen. Es ist eine besondere Leistung des Christentums innerhalb unserer Kultur, genau dies gestärkt zu haben."

Den zweiten Preis des Wettbewerbs erhielt Lena Geiger vom Ludwig-Uhland-Gymnasium in Kirchheim/Teck. In ihrer Arbeit mit dem Titel „Wo wohnst du, Herr? Wo finde ich dich?“ spürte sie dem Paradoxon nach, wie sich zurzeit der nationalsozialistischen Diktatur die Zugehörigkeit zur SS mit dem christlichen Glauben vereinbaren ließ.

Der dritte Preis wurde in diesem Jahr zweimal verliehen: Jonas Risinger vom Gymnasium St. Michael in Schwäbsch Hall hatte unter dem Leitthema „Mensch 4.0“ untersucht, welche Einflüsse und Veränderungen sich aus der Digitalisierung für Gesellschaft und Kirche ergeben, und dafür eigens eine Umfrage entwickelt.

Lilli Seiter vom Helmholtz-Gymnasium in Karlsruhe verfasste ein Musical mit dem Titel „PAU-SE“, in dem sie selbst komponierte und getextete Lieder in eine liturgisch durchdachte Andacht für Jugendliche umsetzte, und wurde dafür ebenso ausgezeichnet. 

Ein Sonderpreis für Arbeiten mit künstlerisch-musischer Ausrichtung ging zudem an Lukas Hadinger vom Parler-Gymnasium in Schwäbisch Gmünd. Der Titel seiner Arbeit lautete: „Offenbarungssinfonie. Orchesterfantasie in vier Sätzen. Gottesbegegnungen in alttestamentlichen Bibeltexten theologisch reflektiert und musikalisch umgesetzt.“    

Darüber hinaus gingen Buchpreise an die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Gina Abele und Mara Mäder von den beruflichen Schulen Achern; Wencke Groeneveld vom Schiller-Gymnasium in Offenburg; Lea Marie König von der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal; Max Mayerhöfer vom Burghardt-Gymnasium in Buchen (Odenwald).

Insgesamt hatten sich 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 48 Arbeiten beteiligt.

 

Den Wettbewerb „Christentum und Kultur“ hatten die Evangelischen Landeskirchen in Württemberg und Baden, die Erzdiözese Freiburg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart erstmals im Schuljahr 2003/2004 ausgeschrieben.

Ziel ist, Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg dazu anzuregen, sich mit dem Zusammenhang von Religion und Kultur in der Gesellschaft zu beschäftigen. Darüber hinaus soll der Wettbewerb das Interesse an religiösen und interreligiösen Fragestellungen wecken und die ökumenische Zusammenarbeit stärken.

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann ist derzeit Schirmherrin, der katholische Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg) sowie der evangelische Landesbischof Professor Dr. Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe) sind derzeit Schirmherren des Wettbewerbs.

Die siebenköpfige Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des kulturellen Lebens, aus Wissenschaft und Forschung, des Kultusministeriums sowie der Schulabteilungen der Regierungspräsidien und der Kirchen. Für die Organisation ist jeweils ein Vertreter der evangelischen Landeskirchen und der Bistümer aus dem Bereich Religionspädagogik verantwortlich.

Der erste Preis ist mit 500 Euro, der zweite Preis mit 300 Euro und der dritte Preis mit 200 Euro dotiert.

Text: Diözese Rottenburg-Stutgart / Gregor Moser

Informationen zum Wettbewerb Christentum und Kultu finden Sie unter: https://www.wettbewerb-christentum-und-kultur.de/

Neu: Broschüre "Lernentwicklung rückmelden im Religionsunterricht der Sekundarstufe I"

Mit Hinweisen und fachbezogenen Formulierungsvorschlägen für den Lernentwicklungsbericht an Gemeinschaftsschulen

Lernende sind auf eine regelmäßige Rückmeldung zu ihrer Lernentwicklung angewiesen. Nur dann wissen sie, wo sie stehen, was die nächsten Schritte für sie sind und welche Ziele sie erreichen können. So werden sie zu Mitgestaltern ihres Lernweges. Das gibt Sicherheit und motiviert.

In der von der Hauptabteilung Schulen / Religionspädagogische Koordinierungsstelle herausgegebenen Broschüre erhalten Sie Anregungen für eine lernförderliche Rückmeldepraxis im Religionsunterricht der Sekundarstufe I. Die Broschüre enthält außerdem Formulierungshilfen für den Lernentwicklungsbericht an Gemeinschaftsschulen auf der Basis des Fachplans Katholische Religionslehre (Gemeinsamer Plan für die Sekundarstufe I, Baden-Württemberg 2016).

Die Broschüre steht als Download zur Verfügung hier (PDF).

Mit der Missio canonica zum Religionsunterricht beauftragt

Weitere 225 Lehrerinnen und Lehrer werden künftig im Auftrag des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, katholischen Religionsunterricht erteilen.

Am 30.6. überreichte Weihbischof Matthäus Karrer die Urkunden während eines Festgottesdienstes in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart. Die Frauen und Männer reihen sich ein in die über 5.000 Religionslehrerinnen und Religionslehrer der Diözese.

Weihbischof Karrer bezog sich bei der Feier in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart auf das Lukas-Evangelium, nach dem Jeus sehr deutliche Worte findet für diejenigen, die in seinem Auftrag ausgesandt werden in diese Welt. Weiter gab der Weihbischof den Lehrerinnen und Lehrern mit auf den Weg:

„Sie liebe Religionslehrerinnen und Religionslehrer werden heute ausgesandt mit der Missio canonica, Schülerinnen und Schüler im Auftrag der Kirche auf ihrem Weg zu begleiten, Lehrstoff zu vermitteln, aber darüber hinaus auch Zeugnis abzulegen für ihren eigenen Glauben“.    

Weihbischof Karrer ließ die zukünftigen Religionslehrerinnen und Religionslehrer auch an seinen eigenen Erfahrungen im Religionsunterricht teilhaben. Man spüre, führte er aus, dass es sich bei der Fachschaft Religion um eine Gemeinschaft  handelt, in der es nicht nur um Inhalte und Noten geht, sondern auch das Persönliche seinen Platz hat.

Im zweiten Festgottesdienst am 14. Juli überreichte Weihbischof Thomas Maria Renz die Urkunden in der Kirche St. Maria in Meckenbeuren.

Weihbischof Thomas Maria Renz betonte, der Erhalt der Missio canonica sei eine Zäsur nach einem langen Weg der Ausbildung hin zur Sendung in den Berufsalltag, in dem es sich für die Sache Gottes einzusetzen gelte. Den Glauben an die jungen Menschen mit Verstand, Herz und Mund weiterzugeben, sei Aufgabe der künftigen Religionslehrerinnen und Religionslehrer.

Wir ziehen um!

Ab dem 29. April 2019 sind wir für Sie unter folgender Adresse zu finden:

Bischöfliches Ordinariat
Hauptabteilung IX ‑ Schulen
Obere Gasse 7
72108 Rottenburg
Telefon: 07472 169-1350

Während des Umzugs vom 18. bis zum 26. April wird unsere Erreichbarkeit eingeschränkt sein, da wir unsere Telefonanlage und Netzwerk‑Komponenten umziehen müssen.

Neu: RiS 7/8 ist erschienen

Printausgabe: 110 Seiten
mit Online-Materialsammlung
20,00 Euro, zzgl. Versandkosten

Frisch erschienen ist der zweite Teil der Reihe Religion in der Sekundarstufe (RiS) für die Jahrgangstufen 7/8. Kolleginnen und Kollegen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Erzdiözese Freiburg, die an allgemeinbildenden Gymnasien das Fach Katholische Religionslehre unterrichten, haben wieder Unterrichtsentwürfe von beeindruckender Vielfalt erarbeitet.
Der Printausgabe ist online eine mehr als 200 Seiten starke Materialsammlung mit zahlreichen Arbeitsblättern, Bilddateien sowie weiterführenden Links zugeordnet. Der Zugang ist zusammen mit dem Erwerb der Printausgabe gewährleistet.
Die Veröffentlichung ist hier zu bestellen.
Der weitere Band der Reihe für die Jahrgangsstufen 9/10 ist bereits in Planung.

Neu: Religiöse Feiern im multireligiösen Kontext der Schule

Wie kann in Schulen die Welt gemeinsam ins Gebet genommen werden? Die neue Arbeitshilfe gibt vielfältig grundsätzliche Orientierungen für Beten und Feiern im multireligiösen Schulkontext. An konkreten Modellen zeigt sich, wie ein verantwortliches Miteinander gestaltet werden kann.

Die Handreichung wurde in ökumenischer Kooperation für Schulen in Baden-Württemberg erstellt und von Vertretern aus Islam, Alevitentum und Judentum kritisch begutachtet. (PDF-Datei)

Die Hauptabteilung Schulen trauert um Dr. Wolfram Winger

Neu: Arbeitshilfe für VABO-Klassen „Vertraute Welten – fremde Welten“

Die Arbeitshilfe "Sonderthemen im Religionsunterricht. Vertraute Welten - Fremde Welten. Materialien für den Religionsunterricht in VABO-Klassen" ist erschienen! (PDF-Datei

Dieser Modulband wurde in ökumenischer Verantwortung erarbeitet und beinhaltet Arbeitsmaterial für den Religionsunterricht in VABO-Klassen. Autoren sind u.a. Mitarbeitende am EIBOR, KIBOR oder IRP Freiburg sowie Lehrende aus der beruflichen Schulpraxis.

Verleihung Missio canonica

„Menschen mit dem Feuer des Evangeliums anzustecken gelingt nur, wenn wir dessen Botschaft in unser Herz dringen lassen“, gab Bischof Dr. Gebhard Fürst Religionslehrerinnen und Religionslehrern bei der Verleihung der kirchlichen Lehrbefugnis Missio canonica mit auf den Weg.

Bischof  Fürst verlieh in diesem Jahr 275 neuen Religionslehrerinnen und Religionslehrern die kirchliche Lehrbefugnis, Missio canonica. Vielen von ihnen überreichte Bischof Fürst die Urkunden persönlich während eines Festgottesdienstes in der Kirche St. Laurentius, Deißlingen.

Die Verleihung der Missio canonica sei viel mehr als ein bürokratischer Akt oder eine notwendige Genehmigung, betonte Bischof Fürst bei der Feier in Deißlingen.

Das Geheimnis des Evangeliums lebe nicht von Zertifikaten, sondern vom persönlichen Zeugnis, das mit der ganzen Person, dem ganzen Sein und Leben verbunden sei.

Auch in einem weiteren Festgottesdienst am 8. Juli konnten Lehrerinnen und Lehrer ihre Urkunden von Weihbischof Matthäus Karrer in der Kirche Mariä Unbefleckte Empfängnis in Aalen-Ebnat entgegennehmen.

     

 

Reli Quiz-App – eine kostenlose App für den Religionsunterricht mit Fragen zur Diözese Rottenburg-Stuttgart

Mitkonzipiert von der Religionspädagogischen Koordinierungsstelle und der Fachstelle Medien

Das Bistum Fulda hat eine kostenlose Reli Quiz-App entwickelt, an der sich mittlerweile auch unsere Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einer eigenen Kategorie beteiligt. Es handelt sich dabei um eine kostenlose „Unterrichtshilfe“, die aus religionspädagogischem Interesse entwickelt wurde.

Diese App enthält Fragen zu den wesentlichen Fach- und Sachgebieten von Religionsunterricht und Kirche, gegliedert in 15 Kategorien mit jeweils 15 Schwierigkeitsgraden. Zu den Kategorien gehören Altes und Neues Testament, Biblische Zeitgeschichte, Kirchengeschichte, Orden, Heilige, aber auch Judentum, Islam sowie Buddhismus / Hinduismus und andere. Eine Kategorie „Basics“ beinhaltet, wie der Name bereits sagt, Wesentliches, was man über das Christentum bzw. den Katholizismus wissen sollte, soweit dies im Rahmen eines Spiels überhaupt abzubilden ist. Sonderkategorien zu einzelnen (Erz-) Bistümern in Deutschland beinhalten jeweils ausschließlich Fragen, die sich mit der jeweilige (Erz-) Diözese beschäftigen, so dass hier eine Art „religiöse Heimatkunde“ gespielt werden kann. Alle Kategorien können jeweils separat oder in beliebigen Kombinationen gespielt werden, so dass auch die gezielte Vertiefung von Wissen möglich ist. (Beispiel: Wer ausschließlich die Kategorien „Judentum“, „Islam“ und „Hinduismus / Buddhismus“ aktiviert, erhält nur Fragen zum Themenfeld „Weltreligionen“.) Die Fragen orientieren sich bezüglich des Schwierigkeitsgrades weitestgehend an den Lehr- und Bildungsplänen im Fach katholische Religionslehre, sollen neben der Wissensvermittlung aber auch unterhalten und Spaß machen.

Spielvarianten

Grundsätzlich kennt die App drei unterschiedliche Spielvarianten: So lassen sich die Fragen sowohl im Einzelmodus (Spieler gegen das System mit Jokern), im Trainingsmodus (Fragen ohne Ende) sowie als Duell, also gegen andere Nutzer, spielen. Im Einzelmodus kann die Zeit, die für Antworten zur Verfügung gestellt wird, verändert werden, so dass noch einmal unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gespielt werden können. Als Besonderheit gibt es in der App einen „Kidsmodus“: Hier werden ausschließlich Fragen aus den fünf leichtesten Schwierigkeitsgraden gestellt, um bei Kindern (oder „Einsteigern“ in christlich-religiöses Wissen) möglichst wenig Frustration zu erzeugen.

Einsatz der App im Unterricht

Für Religionslehrerinnen und Religionslehrer bietet sich die Möglichkeit, die App z.B. zu Beginn einer Unterrichtseinheit einzusetzen: Wollen Sie z.B. das Thema „Heilige“ im Unterricht ansprechen, können Sie vorab die Lerngruppe aufteilen und in der Duellfunktion diese Kategorie spielen lassen. Ihre Schülerinnen und Schüler erhalten auf diese Weise einen ersten Einblick in das, was thematisch demnächst auf sie zukommt; Sie als Lehrkraft erhalten einen ersten Überblick, was Ihre Schülerinnen und Schüler bereits wissen. Darüber hinaus evoziert die Nutzung der App gerade in der Duellfunktion kurze (Beratungs-) Gespräche innerhalb der Teams, so dass hier Wissen weitergegeben und von der App (richtig oder falsch) „bewertet wird“. Diese Interaktion sowie der spielerische Umgang mit Wissen und Fachsprache können einen (kleinen, aber nicht zu vernachlässigenden) Beitrag dazu leisten, sich nicht nur mit Religion und Glaube zu beschäftigen, sondern sich sogar – wenn auch extrinsisch motiviert – gerne damit zu beschäftigen. Dies gilt insbesondere angesichts der Tatsache, dass seit Jahren die Weitergabe von Glaubenswissen immer mehr zurückgeht und wir einen religiösen Traditionsabbruch in unserer Gesellschaft feststellen. Die App ist kein Allheilmittel dagegen, aber vielleicht ein kleiner Baustein, um dem entgegenzuwirken.

Kostenlose App downloaden

Was müssten Sie dazu tun? Die kostenlose App auf zwei Tablets (oder Handys) downloaden [ggf. den IT-Experten Ihrer Schule hinzuziehen!], sich unter zwei verschiedenen Namen (z.B. Schulname + Team 1, Schulname + Team 2) anmelden und unter „Einstellungen“ die von Ihnen gewünschte(n) Kategorie(n), zum Beispiel unsere Diözese Rottenburg-Stuttgart, festlegen. Auf dem Tablet von „Team 1“ unter „Neues Duell“ den Namen des zweiten Teams eingeben, „suchen“ klicken und im blauen Balken bestätigen. Los geht’s!

Hier nun die QR-Codes zum schnellen Download im App-Store (für IOS-Endgeräte) bzw. im Google Play-Store (für Android-Endgeräte). Der Download sowie die Nutzung der App sind kostenlos.

App-Store                                                                                           Google-Play-Store

Sollten Sie selbst Fragen einreichen wollen, können Sie dies tun unter: http://reliquiz-app.de/ 

Einen ersten Eindruck vom Einsatz der neuen Reli Quiz-App im Religionsunterricht gibt ein Video unter: https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=MHkqzgFhr2Q  

18.04.2018: Neuerscheinung

Religion in der Sekundarstufe (RiS), Kl. 5/6 Allgemeinbildende Gymnasien

Printausgabe: 92 Seiten
Online-Materialsammlung: 248 Seiten
20,00 Euro, zzgl. Versandkosten

Der erste Teil der dreibändigen Reihe Religion in der Sekundarstufe (RiS) für die Jahrgangsstufen 5/6 an allgemeinbildenden Gymnasien ist erschienen. Kolleginnen und Kollegen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Erzdiözese Freiburg, die an allgemeinbildenden Gymnasien das Fach Katholische Religionslehre unterrichten, haben Unterrichtsentwürfe von beeindruckender Vielfalt erarbeitet – sei es in den didaktischen Vorentscheidungen, etwa den Zugängen oder Vernetzungen, oder den methodischen Vorschlägen. Darin zeigt sich ein enormes Umsetzungspotential des neuen Bildungsplans.

Einen ganzheitlichen Zugang zum Ankommen am Gymnasium bietet die Unterrichtssequenz von Mara Kleisz und Bertram Hensle, die mit Martina Deckers, Ann-Kathrin Menz-Kolmers und Stefanie Walkers Baustein um zentrale Grundlagen des christlichen Glaubens erweitert wird. Cornelia Patzrek-Raabe und Beate Dettling regen Schülerinnen und Schüler an, über das Verhältnis des Menschen zur Schöpfung und zu seinen Mitgeschöpfen nachzudenken. Gabriele Klingberg, Uta Hauf, Johannes Stollhof und Matthias Mehne üben mit den Kindern Dialogfähigkeit ein, von Whatsapp bis zur interreligiösen Begegnung. Auch Klaus Dorn, Bernadette Eich und Marianne Lerbs geht es um zwischenmenschliche Begegnung und die Frage, wie diese gelingen kann. Die abrahamitischen Religionen, von denen im Vergleich zu früheren Bildungsplänen der Islam neu in diesen Klassenstufen zu unterrichten ist, stehen im Mittelpunkt des Unterrichtsvorhabens von Benedikt Abs, Daniel Gaschick und Lukas Schmitt. Angelika Scholz und Gabriele Klingberg haben die Geschichte einer Entdeckungsreise zur Vielfalt der Kirche entworfen. Zuletzt erschließen Johanna Schirott und Florian Luft Erzählungen in ihrer existentiellen Bedeutung und damit auch als Zugang zu biblischen Texten.

Um alle inhaltsbezogenen Kompetenzen für die Klassenstufen 5/6 zu berücksichtigen, runden zwei Unterrichtsideen – zu den biblischen Gattungen und zum Leben Jesu – die Unterrichtspraxis ab. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden einige Kompetenzen mehrfach in den Blick genommen und bieten damit Schnittstellen, die einzelnen Beiträge zu verknüpfen. Eine Übersicht über Leitperspektiven, prozessbezogene Kompetenzen und inhaltsbezogene Kompetenzen für die Jahrgangsstufe 5/6 im Anhang ermöglicht eine bessere Orientierung.

Der Printausgabe ist online eine ergänzende Materialsammlung zugeordnet mit zahlreichen Arbeitsblättern und Bilddateien sowie Audiodateien und weiterführenden Links. Der Zugang ist zusammen mit dem Erwerb der Printausgabe gewährleistet.

Die gemeinsame Publikation der beiden (Erz-)Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart kann bestellt werden beim

Institut für Religionspädagogik
der Erzdiözese Freiburg
Habsburgerstraße 107
79104 Freiburg im Breisgau
unter:
https://shop.irp-freiburg.de/neue-publikationen-42/religion-in-der-sekundarstufe-ris.html  

Religionslehrer/innen-Tag 17.03.2018

Gemeinsam unterwegs –
Religionslehrer/innen-Tag der Diözese Rottenburg-Stuttgart findet großen Anklang

Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zum Religionslehrer/innen-Tag am 17. März ins Bildungshaus Kloster Schöntal gefolgt. Ordinariatsrätin und Veranstalterin Ute Augustyniak-Dürr musste sogar einigen Lehrerinnen und Lehrern absagen, da das Interesse so groß war.

Unter dem Motto „UnterWegsSein“ wurde in Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und vielen praktischen Workshops über die Herausforderungen, Ressourcen und Kraftquellen des Berufes und der Berufung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern nachgedacht.

Bischof Dr. Gebhard Fürst stellte in seinem Vortrag heraus, dass Religionslehrerinnen und Religionslehrer auch „über den Unterricht hinaus in der Schule eine wichtige Rolle spielen“.

Staatssekretär Volker Schebesta bezeichnete die Schule als einen Ort, an dem „die Verhaltensweisen eingeübt werden können, die in einer globalisierten Welt nötig sind, um in Frieden zu leben, nämlich Toleranz, Wertschätzung und Respekt“.

Prof. Hans Neuhold aus Graz betonte in der Podiumsdiskussion, dass es besonders für die Anforderungen im Schulalltag wichtig sei, Zuspruch zu bekommen und Unsicherheiten benennen zu dürfen, während Prof. Dr. Reinhold Boschki aus Tübingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer daran erinnerte, dass ihre Berufswahl auch mit einer persönlichen Gottesbegegnung zu tun hat.

Besonders die praxisbezogenen Inhalte waren ein Erfolgsgeheimnis des Religionslehrer/innen-Tages. Zehn Workshops, ein Pilgerangebot, die Möglichkeit, sich an vielen Ständen mit Material zu versorgen, und genügend Zeit für persönliche Begegnungen schafften einen passenden Rahmen für alle Beteiligten.

In der Eucharistiefeier zum Abschluss des Religionslehrer/innen-Tages hob Bischof Fürst in seiner Predigt die Bedeutung der Religionslehrerinnen und Religionslehrer für die weltanschauliche Orientierung der Kinder und Jugendlichen hervor. Neben stark naturalistischen Weltbildern - er erinnerte an den verstorbenen Astrophysiker Stephen Hawking - sowie einer einseitig an den eigenen Bedürfnissen orientierten Kultur könnten die Schülerinnen und Schüler in der Person der Religionslehrerin/des Religionslehrers einer Weltsicht mit einem umfassenderen Hoffnungspotential bis über den Tod hinaus begegnen sowie einer Lebensorientierung, die Erfüllung in der Hingabe an andere in sich birgt. Dieses personal verkörperte Orientierungsangebot sei für die Identitätsbildung Jugendlicher unverzichtbar.
 

Fotos: Thomas Schmitz

16.02.2018 Online-Reportage zum Thema "Religionsunterricht in Zukunft"

Die Online-Reportage zum Thema "Religionsunterricht in Zukunft" ist veröffentlicht unter http://pskip.pageflow.io/religion-im-klassenzimmer#143871  

01.12.2017: Stellenausschreibung Schuldekanin/Schuldekan Herrenberg

Zum Schuljahreswechsel 2018/2019 ist im Bereich des Regierungsbezirks Stuttgart eine Stelle für eine Schuldekanin/einen Schuldekan für Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen sowie Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren zu besetzen. Der Dienstbezirk im Katholischen Schuldekanatamt Herrenberg umfasst die Dekanate Böblingen und Calw.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis zum 23. Februar 2018 an:
Bischöfliches Ordinariat Rottenburg
Hauptabteilung IX – Schulen
Postfach 9, 72101 Rottenburg

Stellenausschreibung (PDF)  

01.12.2017: Stichwoche

BO-Nr. 6390 – 27.11.2017
PfReg. E 1.3 b
Für die amtliche Schulstatistik 2018/2019 und die damit verbundenen Erhebungen an den Allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Baden-Württemberg hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport mit Bekanntmachung Az.: 22-9531.0/197 vom 27. November 2017 folgenden Termin festgesetzt:
15. bis 20. Oktober 2018

09.10.17: Denkabenteuer Religion

Theologie studieren für das Lehramt an Pädagogischen Hochschulen
Infofilm unter: www.denkabenteuer-religion.de
Flyer "Denkabenteuer Religion"