Religionsunterricht an allgemeinbildenden Gymnasien

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Sekretariat: Inez Tomiczek
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Der Religionsunterricht am allgemeinbildenden Gymnasium fragt „nach Gott und der Welt“.
Die Schülerinnen und Schüler haben einen Bildungsanspruch auch in religiösen und ethischen Fragen. Deshalb ist der Religionsunterricht im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert.
Der Religionsunterricht gibt Orientierung und reflektiert unter anderem die folgenden spirituellen und moralischen Fragestellungen:

Was ist die Grundlage, das Ziel und der Sinn meines Lebens? Woher komme ich, warum bin ich da, wohin gehe ich?
Wie kann mein Leben gelingen? Welche christlichen Leitbilder helfen mir dabei?
Wie kann mir der Glaube helfen in Krisen wie in Zeiten der Freude und des Glücks?
Wie können wir die Welt friedvoller, gerechter und solidarischer gestalten? Und welchen Beitrag kann ich dazu leisten?
Wie verhalten wir uns in einer Gesellschaft, die eine Vielfalt von Lebenseinstellungen auch in religiöser Hinsicht aufweist?

Der Religionsunterricht zielt auf eine Entwicklung und Stärkung von religiöser Sprachfähigkeit, von Dialogfähigkeit im interkonfessionellen wie im interreligiösen Dialog, von Pluralitätsfähigkeit. Er trainiert das Zuhören-Können, das Ernstnehmen und Wertschätzen des Anderen und Fremden, den Perspektivenwechsel, die Toleranz, die Urteilsbildung und Entscheidungsfähigkeit in religiösen und moralischen Fragen.

Der Religionsunterricht am allgemeinbildenden Gymnasium ist nach der Abiturreform ab 2019 als fünfstündiges Leistungsfach wie als zweistündiger Grundkurs wählbar. Im fünfstündigen Leistungsfach wird er schriftlich geprüft. Im zweistündigen Grundkurs kann er als mündliches Prüfungsfach im Abitur gewählt werden.

Sehr beliebt ist die Teilnahme am Wettbewerb für Christentum und Kultur. Vgl. dazu www.wettbewerb-christentum-und-kultur.de

Flyer: „Fragen nach Gott & der Welt“